Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Forum Esslingen: Ausstellung „Frei-Räume – Platz für Vielfalt“

Einladung zur Vernissage am 30. Nov. 2018 – 11:30 Uhr – Forum Esslingen – Zentrum für Bürgerengagement in der Schelztorstr. 38
[Quelle: Stadt Esslingen am Neckar, Amt für Soziales und Sport Bürgerengagement – Abteilung Familie, Jugend, Senioren und Bürgerengagement, Schelztorstraße 38, D-73728 Esslingen am Neckar, http://www.esslingen.de]

„Vielfalt nimmt sich Raum“. Unter diesem Motto geben bürgerschaftlich Engagierte aus dem Forum Esslingen – Zentrum für Bürgerengagement einen Einblick in ihre künstlerische Arbeit.
Vielfalt ist bei dieser Ausstellung Programm. Unterschiedliche Stilrichtungen sowie verschiedene Materialien und Arbeitsweisen führen zu einer reichhaltigen und anregenden Mischung an Werken, die in den verschiedenen Räumen des Zentrums zu sehen sind.
Ergänzt und verbunden werden diese Arbeiten durch großformatige Fotos von Roberto Bulgrin zu Eindrücken von den täglichen Aktivitäten im Forum Esslingen.

Die Vernissage zu dieser Ausstellung findet am Freitag den 30. November 2018 um 11:30 Uhr im Saal des Forum Esslingen – Zentrum für Bürgerengagement in der Schelztorstr. 38 statt.
Wir laden Sie alle herzlich ein, an dieser Ausstellungseröffnung teilzunehmen und würden uns freuen, wenn Sie die Werbung für diese Veranstaltungen unterstützen würden.

Nach der Begrüßung durch Marius Osswald von der Stadt Esslingen am Neckar wird der Kunsthistoriker Dr. Emanuel Gebauer in die Ausstellung einführen. Anschließend besteht die Möglichkeit, die Arbeiten in den verschiedenen Räumen zu besichtigen und mit allen Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.
Die Einladungskarte zur Vernissage sowie weitere Informationen zu den beteiligten Künstler*innen finden Sie auf der Webseite der Stadt:

https://www.esslingen.de/Akuelle+Ausstellungen

Als Zentrum für Bürgerengagement bietet das Forum Esslingen Raum für vielfältige bürgerschaftliche Gruppen und Initiativen. Aktuell haben annähernd 30 verschiedene Gruppen und Organisationen dort ihre Heimat. Zahlreiche weitere Gruppen und Vereine und Organisationen nutzen die Räume für Einzelveranstaltungen wie Vorträge, Workshops oder Sitzungen.
Die Ausstellung „Frei-Räume – Platz für Vielfalt“ ist die erste Ausstellung, die in den neuen Räumen des Zentrums in der Schelztorstraße stattfindet und ist deshalb der Vielfalt im Haus gewidmet.

VGSD Regionalgruppe Stuttgart: Regionaltreffen im November

Wir treffen uns am 22. November zum zweiten Regionaltreffen dieses Jahr im Coworking Space Coworking0711.
Eine Anmeldung ist erforderlich: https://www.vgsd.de/meetup/regionaltreffen-in-stuttgart-9/

Die beiden folgenden Vorträge mit offener Diskussionsrunde wird es geben:

  • Michaela Schächner:
    „Finde den Fokus in Deinem Business – die Reise als Unternehmer durch Dein eigenes Business.“
  • Mathias Conradt:
    „Nutzung von Nextcloud im eigenen Unternehmen“

Auch Dank des Einsatzes des VGSDs: „Wie sich Selbstständige endlich die Krankenkasse leisten können“ (Spiegel Online)

Spiegel Online berichtet über den Aspekt des neuen Gesetzes, der fast untergeht und den der VGSD durch seinen Einsatz mitgeprägt hat:

[..] Selbstständige werden nicht länger durch überzogene Mindestbeiträge aus der Krankenkasse vergrault, am Gründen gehindert oder in die privaten Krankenversicherungen getrieben – die sie sich dann im fortgeschrittenen Alter nicht mehr leisten können.[..]

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/wie-selbststaendige-sich-endlich-die-krankenkasse-leisten-koennen-a-1235366.html

Thementag im Komma (Esslingen): „Rechtspopulismus – Die neue Mitte?“

Thementag „Rechtspopulismus – Die neue Mitte?“ | 3. November | 10.00-16.00 Uhr (offen ab 9.30 Uhr) | Komma (Maille 5-9) | Eintritt frei

Die Antidiskriminierungsstelle Esslingen und das Komma laden zu einem Thementag “Rechtspopulismus” ein. Fünf spannende Vorträge sind vorbereitet; für Brezeln, Kaffee und Mittagessen ist gesorgt (auch vegan). Auf besondere Bedürfnisse wird gerne eingegangen. Die Veranstalter bitten um eine Mail im voraus an antidiskriminierung@adg-esslingen.de.

Hier das Vortrags- und Workshopprogramm:

  1. Wie zwischen Konservatismus und Rechtspopulismus unterscheiden? – Tanja Gäbelein, Politikwissenschaftlerin, freie Referentin aus Berlin
  2. Homofeindlichkeit und Rassismus im Alltag der AfD – Olcay Miyanyedi, Projektleiter, Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg
  3. Möglichkeiten und Grenzen der Demokratieförderung – Derya Aydin, Projektkoordinatorin der Partnerschaft für Demokratie, Ostfildern
  4. Wie Spaltung in verschiedenen betroffenen Communities überwinden? – Leyla Jagliela, Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg
  5. Ermöglichung der Solidarität zwischen Betroffenen und nicht Betroffenen – Amos Heuss, Leiter, Komma- Jugend und Kultur

Quelle: Stadt Esslingen am Neckar, Amt für Soziales und Sport Bürgerengagement – Abteilung Familie, Jugend, Senioren und Bürgerengagement, Schelztorstraße 38, D-73728 Esslingen am Neckar (http://www.esslingen.de) und http://www.komma.info/veranstaltung/thementag-rechtspopulismus-die-neue-mitte/

VGSD-Vorschläge angenommen: GKV-Mindestbeitrag wird von 423 auf 188 Euro pro Monat (– 56 Prozent) sinken!

Der VGSD meldet (Quelle: https://www.vgsd.de/beschlossen-gkv-mindestbeitraege-sinken-zum-1-1-19-um-56-bundestag-setzt-gleich-zwei-pragmatische-vorschlaege-von-uns-um/):

Wir haben eine sehr erfreuliche Neuigkeit zum GKV-Versichertenentlastungsgesetz, bei dem  es ja (wie ihr wahrscheinlich wisst) u.a. um die Halbierung der Mindestbeitragsbemessungsgrenze für hauptberuflich Selbstständige geht.

In der vom VGSD initiierten und von 16 weiteren Verbänden mitgezeichneten gemeinsamen Stellungnahme zu Gesetzesentwurf hatten wir zwei „pragmatische Vorschläge“ gemacht:

  1. Der erste Vorschlag bestand darin, die Mindestbemessungsgrenze nicht nur von 2.284 auf 1.142 Euro zu halbieren, sondern bei der Gelegenheit gleich auf 1.015 Euro, um damit künftig auf die Unterscheidung zwischen haupt- und nebenberuflicher Selbstständigkeit verzichten zu können, die sonst weiterhin mit viel Bürokratie verbunden wäre. Dadurch sinkt zum Jahreswechsel der Mindestbeitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung nicht nur von 423 Euro  auf 211, sondern auf 188 Euro. Das ist eine Beitragsreduzierung um 56 Prozent!
  2. Der zweite Vorschlag bestand darin, dass uns Selbstständigen bei Bezug von Krankengeld (ab der 7. Woche) und bei Bezug von Eltern- und Mutterschaftsgeld  nicht mehr der Beitrag auf das fiktive Einkommen abgezogen wird. (Vgl. dazu unser Bericht mit Hintergrundinfos sowie der Fernsehbeitrag von Plusminus zu diesem Thema, für den wir unter euch nach Interviewpartnern gesucht hatten).

Esslingen: Stadt im Fluss / Stadt der Frauen*

Heute [Freitag, 28. September] startet das Kulturfestival „Stadt im Fluss“ in diesem Jahr unter dem Titel STADT DER FRAUEN*. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, im Alten Rathaus werden die Räume ausgestattet, vor dem Alten Rathaus in diesen Stunden die Bühne aufgebaut. Sehr herzlich laden wir Sie und alle, die Interesse haben, ein, am Wochenende dabei zu sein! Der Eintritt ist frei.
STADT DER FRAUEN* – Ein Festival für: Kunst und Theater, Musik und Performance, Tanz und Literatur, Diskurs und Parade

Freitag, 28.9.- 17.30 Uhr Einzug vom Bahnhofplatz zum Rathausplatz | 18.00 Uhr Feierliche Stadtgründung / ab 22.00 Uhr Party im KOMMA
Samstag, 29.9. – 14.00 bis 22.00 Uhr / ab 22.00 Uhr Party im KOMMA
Sonntag, 30.9.- 14.00 bis 20.00 Uhr
Weitere Informationen unter www.stadt-der-frauen.de

Quelle:
Stadt Esslingen am Neckar
Amt für Soziales und Sport Bürgerengagement –
Abteilung Familie, Jugend, Senioren und Bürgerengagement
Rathausplatz 2/3, D-73728 Esslingen am Neckar
http://www.esslingen.de

 

Über was wir uns klar sein müssen: Wir sind alle verantwortlich, …

… aber unsere Politiker tragen die Hauptverantwortung – ohne sie allerdings ernsthaft wahrzunehmen geschweige denn im Sinne von Claus Leggewie.

Und wenn ich auf schleckysilberstein.com folgendes lese, zeigt sich, dass wir in unserer Gesellschaft schon einen deutlichen weiteren Schritt in die Richtung gemacht haben, die es angeblich nie wieder geben dürfe.

Ich verstehe jeden, der es satt ist, von Tourette-Linken niedergeschrien zu werden. Ich verstehe jeden, der in der Migration ein gigantisches Problem sieht. Ich verstehe sogar alle, die sich eine Partei wünschen, die so erzkonservativ ist, dass sie uns am liebsten zurück in die 50er-Jahre bringen will. Aber weiter zurück sollten wir nicht fallen. Wer Künstler und Journalisten bedroht und in den eigenen Kommentarspalten toleriert, dass Medienschaffende und ihre Familien dem Mob präsentiert werden, der kann keine Alternative sein.
Quelle: http://www.schleckysilberstein.com/2018/09/ein-hauch-von-33-und-plotzlich-stehen-sie-vor-deiner-tur

In diesem Zusammenhang, wie schon vor knapp zwei Jahren (!) verlinkt und geschrieben:

Seid doch bitte nicht so naiv zu glauben, so etwas könne sich nicht mehr wiederholen, nur weil man es in der Schule jedes Schuljahr in fast jedem Fach durchgekaut hat!
Quelle: http://working-title6.blogspot.de/2016/11/uber-was-man-jetzt-reden-muss.html

[..] da führende Politiker aller großen Parteien und auch Unternehmer und „Manager“ führender Unternehmen ((Führungs-)Verantwortung verpflichtet auch gesellschaftlich) sich nach wie vor nicht ernsthaft mit dem Rechtspopulismus und einer schleichenden Akzeptanz rechtsradikaler Äußerungen und Einstellungen auseinander setzen.[..]

Stattdessen wird jetzt wieder einmal besonders vom Bundesminister des Inneren, Horst Seehofer, der Populismus und die Küngelei in der Bundespolitik als selbstverständlich etabliert. Und die anderen Mitregierenden machen das traurige Schauspiel aus Angst vor dem Wählerwillen mit – und zögern den kommenden Schrecken eines angeblich unerwünschten Wahlausgangs nur hinaus; angeblich unerwünscht weil ich nicht mehr glaube, dass Politiker, die so handeln, wie wir es gerade wieder erleben, ernsthaft die (Wahl-)Folgen befürchten.

Wer glaubt solchen Politikern, dass die AFD für sie nicht als Koalitionspartner infrage käme? Zum Machterhalt sind sie, wie sie gerade einmal mehr belegen, offensichtlich selbst zum Äußersten bereit.

Gibt es irgendwo in der Politik einen Hauch von gesundem Menschenverstand und Verantwortungsgefühl? Was Anstand, Demut oder Empathie lexikalisch bedeutet, mögen die Beteiligten noch wissen.
Mit ihrem Handeln verantworten ausschließlich diese Politiker, den wachsenden Frust der wahlberechtigten Bevölkerung. Und da in den verantwortlichen politischen Kreisen bekannt ist, dass Menschen größtenteils emotional gesteuert ihr Kreuz machen, tragen diese Politiker auch die Hauptverantwortung für den Wahlausgang.

Jens Hasler

Wie sich die Grenzen im politischen Diskurs verschieben …

… erklärt Jens-Christian Rabe in einem Artikel vom 1. August in der SZ (https://www.sueddeutsche.de/kultur/politische-theorie-das-wird-man-bald-sagen-duerfen-1.4077610?utm_source=Krautreporter+Newsletter&utm_campaign=3927aab151-EMAIL_CAMPAIGN_2018_04_27_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_9ed711293a-3927aab151-219680681).

Passend dazu empfehle ich „Politisches Framing – Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Poltik macht“ von Elisabeth Wehling, Lizensausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung: Schriftenreihe Band 10064.
Frau Wehling spricht von kognitiven Deutungsrahmen (=“Frames“), die durch Sprache aktiviert werden. Sie zeigt in dem Buch u.a. die Konsequenzen für den politischen Diskurs auf.