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Lehrerfortbildung zur Digitalisierung

Warum gibt es gerade jetzt keine für alle Lehrer/innen verpflichtende Fortbildungen, welche digitalen Werkzeuge (sei es Programme, manchen nur noch als “Apps” bekannt, oder Internet basierte Portale) den gültigen Datenschutzregeln entsprechen und damit gesetzeskonform sind?
Warum berichten angeblich aufgeklärte Journalist/inn/en begeistert von Lehrern, die ihre Schüler auffordern, Aufgaben mithilfe von Youtube oder gar Facebook zu lösen. Oder die WhatsApp für ihre Kommunikation nutzen. Oder auf Portalen Lösungen als Word-Datei haben wollen und diese auch noch im allgemeinen Chat oder Channel gepostet werden sollen?
Wozu wurde die DS-GVO zum Schutz der Verbraucher eingeführt, wenn die Pädagogen keine Ahnung von den Hintergründen haben und nicht konforme Werkzeuge einsetzen und sogar deren Nutzung von den Schülern teilweise fordern?

Wie viele Rufer in der Wüste braucht es?
Wie viele Briefe an Bürgermeister/innen, Gespräche und ehrenamtliche (!) Angebote zur Unterstützung braucht es?

Aber meine Aufregung legt sich auch wieder, sanft gebettet in die schon übliche Resignation.

Das große Problem der schnellen Kommunikation

Erst denken, dann handeln = twittern, posten, …

Als klar wird, dass es sich wirklich um einen Anschlag handelt, dauert es auch nicht lange, bis unter den vielen Nachrichten im Netz bewußt gestreute Falschmeldungen verschiedener Terroristen ausgemacht werden [mic]. Auch das nichts Neues – aber es unterstreicht erneut das große Problem dieser schnellen Kommunikation:

Wir müssen wirklich darüber nachdenken, wie wir mit dieser ungebändigten Informationsflut umgehen wollen – wir im einzelnen und als Gesellschaft.

Quelle: http://us9.campaign-archive2.com/?u=4b27050a9b24aed1ffdb03681&id=faa9870f49&e=ee2cc7f82e