Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Deutschlandfunk: „Darüber hinaus sei ein so genannter Unternehmerlohn im Gespräch“

Andreas Lutz, Vorsitzender des VGSD berichtet über die aktuellen Meldungen und vermittelt seine Sicht auf vgsd.de.
Zum Artikel auf der Webseite des Deutschlandfunks: Corona-Hilfen für Selbstständige (Andreas Lutz im Gespräch mit Silvia Engels)

Das darin verlinkte Interview mit dem Armutsforscher Jürgen Zurheide (Soziale Ungleichheit durch Corona) zeigt, wie verschieden die Wahrnehmungen sind. Das könnte auch daran liegen, dass es auch „Soloselbständige“ gibt, die, im Gegensatz zu vielen anderen, die „Corona“-Hilfe erhalten haben. Ich kenne eine Selbständige, die diese erhalten hat, in Baden-Württemberg möchte ich dazu ergänzen. Denn offensichtlich macht das Bundesland einen entscheidenden Unterschied.
Leider wird – wie so oft – nicht ausreichend differenziert.

Das soll nicht dazu führen, dass die finanziell Schwächsten in der öffentlichen Debatte vergessen werden, auch nicht von den Gruppen, die ebenso betroffen sind, wie ein Großteil der Soloselbständigen in vielen unterschiedlichen Branchen.
Wenn wir nach Solidarität rufen, dürfen wir nicht die vergessen, die ebenfalls betroffen sind und existenziell mit der Situation zu kämpfen haben. Alle Betroffenen sollten untereinander solidarisch miteinander sein und sich gegenseitig unterstützen.

Lehrerfortbildung zur Digitalisierung

Warum gibt es gerade jetzt keine für alle Lehrer/innen verpflichtende Fortbildungen, welche digitalen Werkzeuge (sei es Programme, manchen nur noch als „Apps“ bekannt, oder Internet basierte Portale) den gültigen Datenschutzregeln entsprechen und damit gesetzeskonform sind?
Warum berichten angeblich aufgeklärte Journalist/inn/en begeistert von Lehrern, die ihre Schüler auffordern, Aufgaben mithilfe von Youtube oder gar Facebook zu lösen. Oder die WhatsApp für ihre Kommunikation nutzen. Oder auf Portalen Lösungen als Word-Datei haben wollen und diese auch noch im allgemeinen Chat oder Channel gepostet werden sollen?
Wozu wurde die DS-GVO zum Schutz der Verbraucher eingeführt, wenn die Pädagogen keine Ahnung von den Hintergründen haben und nicht konforme Werkzeuge einsetzen und sogar deren Nutzung von den Schülern teilweise fordern?

Wie viele Rufer in der Wüste braucht es?
Wie viele Briefe an Bürgermeister/innen, Gespräche und ehrenamtliche (!) Angebote zur Unterstützung braucht es?

Aber meine Aufregung legt sich auch wieder, sanft gebettet in die schon übliche Resignation.

eLife: „Sicher posten und texten“

Mittwoch, 19. Februar 2020, 18.00 Uhr | Stadtbücherei Esslingen, Heugasse 9

Sicher posten und texten – Instagram, WhatsApp und mehr

Referentin: Christa Rahner-Göhring, Diplom-Pädagogin und Infobrokerin

Instagram, WhatsApp, Facebook, Twitter, Snapshot, Pinterest und andere Netzwerke sind zum festen Bestandteil unserer Kultur geworden. Jedes Tool hat seine eigenen Vorteile und Tücken. Individuelle Einstellungen der Mobilgeräte, der Privatsphäre und einige Grundregeln für das eigene Verhalten können viel zur eigenen Sicherheit und zur Vermeidung von Problemen wie z. B. Mobbing beitragen. Diplom- Pädagogin und Infobrokerin Christa Rahner-Göhring zeigt Grundregeln der möglichst sicheren Nutzung dieser Netzwerke (Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte etc.) und dem respektvollen Umgang mit Online-GesprächspartnerInnen auf. Fragen und Erfahrungsberichte von Seiten des Publikums sind ausdrücklich erwünscht.

Mobile Online-Angebote und kleine elektronische Helfer erobern unseren Alltag. Doch wie nutzt man diese digitalen Angebote richtig? Was gibt es zu beachten? Wie können sie das Leben erleichtern? Die Veranstaltungsreihe eLife der Stadtbücherei geht diesen Fragen nach und widmet sich Themen rund um Informations- und Medienkompetenz.

Eintritt frei | Anmeldung erbeten unter Tel. 0711/3512-2337 oder stadtbuecherei@esslingen.de

Quelle:
Stadt Esslingen am Neckar
Amt für Soziales, Integration und Sport
Familie Jugend Senioren und Bürgerengagement
Rathausplatz 2/3, D-73728 Esslingen am Neckar
Tel.: +49 711 3512-0
http://www.esslingen.de

Wer ist verantwortlich für fehlerhafte Algorithmen?

Prof. Julius Reiter diskutiert diesen Aspekt auf DIGITAL FAIRPLAY, s. http://www.digital-fairplay.de/2019/12/13/algorithmen-wer-haftet-fuer-folgenschwere-fehler, und fordert, das Haftungs- und Diskriminierungsrecht zu reformieren.

(Und ich frage mich: Wann gilt ein Algorithmus als fehlerhaft?)

Was kann ich als einzelner Selbstständiger tun, die Umwelt besser zu schützen?

Der VGSD stellt sich Fragen, wie:

„Müssen wir künftig noch alle zusammenkommen, um unsere VGSD-Mitgliederversammlungen abzuhalten? Wäre es nicht umweltfreundlicher, das Treffen virtuell durchzuführen? Alle Teilnehmer mit VR-Brillen auf dem Kopf. Von zu Hause in Hannover, Hamburg oder Hameln, statt in München oder Berlin?
Brauchen wir eigentlich immer noch Visitenkarten?“

„Was ist deine Antwort auf diese Fragen? Oder sollten wir uns vielleicht ganz andere Fragen stellen? Was tust du schon jetzt, in deinem Büro oder auf Geschäftsreisen, um die Umwelt zu schonen? Welche nachahmenswerten Erfahrungen hast du für andere Mitglieder?
Der Hintergrund zu diesem Aufruf (und zu diesem Artikel) ist der folgende: Über den VGSD habe ich nach einem Bewerbungsschreiben eine persönliche Einladung zur „SME Assembly Helsinki 2019“ erhalten. Dies ist eine jährliche Konferenz, die von der EU-Kommission ausgerichtet wird. Sie widmet sich ausschließlich den Sorgen der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Thema dieses Jahr in Finnland vom 25. bis zu 27. November: Klimawandel und nachhaltige Ökonomie.“

Quelle, mehr Details und Mitmachen: https://www.vgsd.de/wie-koennen-wir-als-selbststaendige-und-als-vgsd-die-umwelt-besser-schuetzen/

Greta Thunberg: “not mature enough to tell it like it is”

Greta Thunbergs Rede vor den Vereinten Nationen vermittelt für mich eine der klarsten und deutlichsten Worte.
Wie kommt es, dass eine 16-jährige diese Worte an die „Mächtigsten“ der Erde richtet?
Sie fast den Grund in klare, knappe Worte: “you are failing us, But the young people are starting to understand your betrayal.“ (Quelle: https://news.un.org/en/story/2019/09/1047052)
Und wir Alten? So wie Herr Müller, CSU („Der Klimaschutz beginnt nicht mit Greta Thunberg“; Quelle: https://www.focus.de/finanzen/boerse/wirtschaftsticker/minister-mueller-klimaschutz-beginnt-nicht-mit-greta-thunberg_id_11176682.html)? Hat Greta oder irgend jemand der FfF-Bewegung das behauptet? Welcher Politiker kann oder will überhaupt zuhören (= hören, nachdenken und verstehen/Verständnis entwickeln) – geschweige denn handeln?

Ich gehöre zu der Generation, die versagt hat. Jetzt will ich wenigstens die jungen Generationen bei ihren Anliegen unterstützen (z.B. mittels Entrepreneurs for Future).

Es ist nicht meine Zukunft, es ist ihre.

Reporter ohne Grenzen: „Kriminalisierung von Tor-Servern stoppen“

Reporter ohne Grenzen berichtet über die Ergebnisse einer interdisziplinäre Analyse von Juristen, IT-Experten und Menschenrechtsaktivisten des geplanten „Darknet-Paragrafen“:

„Das Bundesinnenministerium möchte den Betrieb von Tor-Servern kriminalisieren und damit unter anderem erreichen, gegen Whistleblowing-Plattformen wie etwa Wikileaks ermitteln zu können. Außerdem droht Anonymisierungsdiensten das Aus, mit denen Exilmedien brisante Informationen aus Krisen- und Kriegsgebieten erhalten können. [..]“
Quelle: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/kriminalisierung-von-tor-servern-stoppen/

Quellen der Gesetzentwürfe:

  • Entwurf eines Strafrechtsänderungsgesetzes – Einführung einer eigenständigen Strafbarkeit für das Betreiben von internet-basierten Handelsplattformen für illegale Warenund Dienstleistungen auf „https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2019/0001-0100/33-19.pdf“
  • „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz 2.0 – IT-SiG 2.0)“) auf „https://netzpolitik.org/2019/it-sicherheitsgesetz-2-0-wir-veroeffentlichen-den-entwurf-der-das-bsi-zur-hackerbehoerde-machen-soll/“

Esslingen: „Elternunterhalt: Müssen Kinder für die Pflege der Eltern bezahlen?“

Donnerstag, den 27. Juni 2019 | 17:30 bis 19 Uhr | Zentrum für Bürgerengagement, Forum Esslingen, Saal Schelztorstraße 38

Wenn Menschen im Alter pflegebedürftig werden, reicht das Einkommen häufig nicht aus, um die Kosten der Pflege zu decken. Kinder müssen nach unterhaltsrechtlichen Regeln für die nicht gedeckten Kosten der elterlichen Pflege einstehen. Die Verunsicherung und Ängste von Kindern sind daher groß, selbst in finanzielle Bedrängnis zu kommen.
Wann muss man sich an den Kosten beteiligen? Gibt es Einkommensgrenzen und wer prüft den Elternunterhalt? Wie sind die Wege der Antragstellung?

Der Veranstalter ist Pflegestützpunkt Esslingen/Beratungsstelle für Ältere ∙ Abteilung Familie, Jugend, Senioren und Bürgerengagement, Amt für Soziales, Integration und Sport ∙ Stadt Esslingen am Neckar

Quelle:
Stadt Esslingen am Neckar, Amt für Soziales, Integration und Sport, Bürgerengagement –
Abteilung Familie, Jugend, Senioren und Bürgerengagement
Schelztorstraße 38, D-73728 Esslingen am Neckar
Tel.: +49 711 3512-0
http://www.esslingen.de