Archiv der Kategorie: Journalismus

„Proposal for a DIRECTIVE OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL on copyright in the Digital Single Market“

Welche Auswirkungen hätte die Umsetzung des geplanten „Leistungsschutzrecht für Verleger“?
Julia Reda informiert kritisch (https://juliareda.eu/2018/05/zensurmaschinen-leistungsschutzrecht-zielgerade/) und weist auf die Dringlichkeit hin, als Bürger, kleiner Unternehmer, Blogger, … schnell zu handeln, z.B. per E-Mail an die/den eigene/n Abgeordnete/n mit dem vorbereiteten Text „Bitten Sie ihre MdEPs aufzustehen und den Link zu retten (Save the Link!)“ von openmedia.org (https://act1.openmedia.org/savethelink-de).

Reporter ohne Grenzen: 2018 World Press Freedom Index | RSF

ROG hat die aktuelle Rangliste zur Pressefreiheit veröffentlicht. Der 15. Platz Deutschlands und seine Bewertung im Vergleich zu Norwegen und Schweden sowie den weiteren oberen Platzierungen gibt mir zu denken.

https://rsf.org/en/ranking/2018

Nachrichten nur aus Printmedien statt digitalen?

Martin Giesler berichtet in seinem Social Media Briefing über den Versuch und das Ergebnis des Journalisten Farhad Manjoo, New York Times:

[..] dass er durch das Lesen von Print-Artikeln und den Verzicht auf das niemals ruhende News-Business via Twitter, Facebook, Mobile Notifications und Co sehr viel gezielter und umfassender informiert worden sei.
Quelle: https://martingiesler.de/briefing-fuer-den-8-3-2018-ausgabe-436/

Martins Blog und Newsletter bietet „wochentäglich“ aktuelle Informationen zu „Social Media“. Details bietet die Seite Das Social Media Watchblog unter https://martingiesler.de/social-media-watchblog/.

„Let’s welcome experts to our journalism schools“

Frederic Filloux philosophiert auf https://mondaynote.com/lets-welcome-experts-to-our-journalism-schools-54594673c049 darüber, Fachleute, oder Neudeutsch: „Experten“, zu Journalisten auszubilden. Denn es sei leichter Fachleute zu Fach-Journalisten auszubilden als Journalisten in einem Fach so gut ausbilden zu können.

Ein wichtiger Vorteil wäre, dass Fachleute sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen lassen wie Journalisten „mit erweitertem Wissen“.

Martin Giesler „keine Bots auf Facebook, Hilfe für Selbstmordgefährdete und keine Terror-Propanda“

Martin Giesler kommentiert die neuen Algorithmen zur inhaltlichen Auswertung von Posts durch Facebook in seinem Social Media Watchblog Briefing, s.u.. Ich sehe diese Entwicklung auch sehr kritisch und bin der Meinung, dass darüber sehr kritisch in der Öffentlichkeit und der Politik diskutiert werden sollte.

Timothy Garton Ash führt schon seit längeren einen öffentliche Diskussion über Rede- und Meinungsfreiheit und relevanten Themen unter http://freespeechdebate.com.

Die Deutungshoheit darüber, was unterstützens- und was bekämpfenswert ist, sollte nicht bei einem nicht demokratisch legitimierten Privatunternehmen liegen. Sollten wir uns doch darauf stillschweigend verständigen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Netzwerke auch irgendwann Entscheidungen treffen, die uns selbst in unserer Freiheit beschneiden – so subtil die Entscheidungen auch ausfallen mögen.
Quelle: Briefing für den 30.11.2017 | Ausgabe #407 des Social Media Watchblogs (auch online unter https://socialmediawatchblog.de)