“Das beste Mittel gegen rechte Propaganda… “

…ist immer noch gute Politik, damit sollten wir endlich anfangen.”

Claus Leggewie in der Stuttgarter Zeitung, Nr. 46, Samstag, 24.2.2018, Seite 8 (auch hinter einer Bezahlschranke unter https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.widerstand-damals-und-heute-sind-wir-mutiger.a7f23015-5a78-4653-a22a-c2c1d08aa31c.html?reduced=true)

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
[Immanuel Kant; Quelle: http://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/wissen/aufklaerung/quellen/kant.htm]

VGSD: “Wie die Sitzung zu den Corona-Hilfen für Selbstständige am 18. März 2020 mit den Ministern Altmaier und Heil ablief”

Andreas Lutz wurde am 17. März um 22 Uhr für den Folgetag, den 18. März um 16 Uhr auf Einladung der Bundesminister Altmaier, Heil und Scholz nach Berlin ins BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) eingeladen.

Nun berichtet Andreas davon:
https://www.vgsd.de/bericht-wie-die-sitzung-zu-den-corona-hilfen-fuer-selbststaendige-am-18-maerz-2020-mit-den-ministern-altmaier-und-heil-ablief/

VGSD: Wochenrück- und ausblick – Vier neue Videos – 4.000 Euro für Beratung – So beantragst du Entschädigung – Wann antwortet Altmaier?

    1. Wirtschaftsminister der Länder wollen Pauschale für Lebenshaltungskosten als Teil der Soforthilfe des Bundes
      Am 8. April, dem Mittwoch letzter Woche, haben die Wirtschaftsminister der 16 Bundesländer einen bemerkenswerten Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier geschrieben, in dem sie ihn aufforderten, im Rahmen der Soforthilfe für Selbstständige auch deren Lebenshaltungskosten mit einer Pauschale von 1.000 Euro (wenig genug!) zu berücksichtigen.
      Die Länder vergeben die Soforthilfe im Auftrag des Bundes und haben dadurch mehr Kontakt zu den Betroffenen und den bei der Vergabe entstehenden Problemen. Währenddessen macht ihnen das Bundeswirtschaftsministerium in fast täglichen Rundmails genaue Vorgaben dazu, wie sie die Hilfen zu vergeben haben. (Zum Beitrag)
    2. Petitionen zur Corona-Krise, die sich für wirksamere Hilfen für Selbstständige einsetzen
      Es gibt mehrere Petitionen, die sich mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf uns Selbstständige beschäftigen und teilweise bereits mehrere Hunderttausend Mitzeichner gewonnen haben. Wir stellen einige davon vor (und freuen uns über Hinweise auf weitere). Bitte prüft die Forderungen der Petenten und unterstützt sie mit eurer Mitzeichung! (Zum Beitrag)
    3. Homeoffice mit Kind: Tipps, wie der Spagat (besser) klappen kann
      Für viele ist es eine neue Situation, andere hingegen kennen es nicht anders: Die Arbeit im Homeoffice ist für einen Großteil der Solo-Selbstständige Alltag. Was dennoch auch für sie neu ist, sofern sie Eltern sind: dass auch ihre Kinder für einige Wochen oder Monate ständig daheim sind.
      In dieser Situation ist auch Nadine Luck, Mutter zweier Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Neben der Kinderbetreuung arbeitet sie als freie Journalistin für uns und andere Kunden und weiß, wie herausfordernd es ist, sich durch diese Tage zu jonglieren. Sie hat nun ihre besten Tipps verraten.
      Je nach Alter der Kinder scheint es schwierig bis unmöglich zu sein, unter diesen erschwerten Bedingungen zu arbeiten. Da bleibt oft nichts anderes übrig als auf den langen Mittags- und den frühen Nachtschlaf zu hoffen. Sind die Kinder älter, helfen gute Regeln weiter – und manchmal auch übermäßiger Fernsehkonsum seitens der Kinder.
      Eine Zauberformel gibt es nicht, aber bestimmt helfen dir ihre Tipps und Strategien dabei, den Spagat etwas besser hinzubekommen. Vielen Dank auch an alle Mitglieder, die ihre Erfahrungen geteilt haben. (Zum Beitrag)
    4. (Für reguläre Mitglieder:) Experten-Telkos nächste Woche

      • Montag, 27. April, 15:30 Uhr “Große Umfrage zu Corona-Auswirkungen und Hilfen für Selbstständige: Preview der Ergebnisse und politische Bewertung” (Andreas Lutz, Victoria Ringleb, Ralf Lemster und Marcus Pohl)
      • Dienstag, 28. April, 16:30 Uhr “Negative Bewertungen und Beleidigungen: Wie kann ich mich wehren?” (Dirk Hübsch)
      • Mittwoch, 29. April, 15:30 Uhr “Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf meinen Schufa-Eintrag?” (ingo Koch – hier warten wir noch auf die finale Terminbestätigung)
      • Donnerstag, 30. April, 11:00 Uhr “Wie kann ich Zoom DSGVO-konform für Online-Sitzungen und -Trainings einsetzen?” (Markus Geiger)
    5. Aufgezeichnete Beiträge und Unterlagen, für reguläre Mitglieder abrufbar:
      • Beratung trotz leerer Kasse: 4.000 Euro geschenkt, um schnell aus der Krise zu kommen
        Über das BAFA übernimmt das Bundeswirtschaftsministerium bis zu 4.000 Euro Beratungskosten ohne Eigenanteil und ohne dass das Geld ausgelegt werden müsste: Die Bezahlung erfolgt mit Zustimmung des Beratungskunden direkt an den ausgewählten Berater. Welche Selbstständigen von der neuen Förderung profitieren und wie Berater konkret helfen können, schnell wieder aus der Corona-Krise herauszukommen, diskutierten wir am Montag mit mehreren Beratern, die zugleich seit vielen Jahren engagierte VGSD-Mitglieder sind. (Zum Video)
      • Personal Corporate Identity: Wie sich die eigene Persönlichkeit auf die Unternehmensidentität auswirkt” – mit Anna Werr
        Setzt du dich immer mal wieder mit der Identität deines Unternehmens auseinander – oder hast du das nur anlässlich der Gründung gemacht? In jedem Fall ist, so Marketing-Expertin Anna Werr, die Corona-Krise der perfekte Zeitpunkt dafür, sich (mal wieder) Gedanken über die eigene Unternehmensidentität und den Unternehmensauftritt zu machen – gerade weil wir uns neu orientieren, umstrukturieren oder anders definieren müssen. (Zum Video)
      • Beruf verboten, Einnahmen weg, Soforthilfe unzureichend: Lohnt sich eine Klage auf Entschädigung?” – mit Michael Augustin
        Für jeden fünften Selbstständigen bedeuten nicht ausreichende Corona-Hilfen vermutlich, dass er oder sie die Selbstständigkeit in den nächsten zwölf Monaten beenden muss. Die Mehrheit rechnet damit, dass sie Teile ihre Altersvorsorge verlieren. Nicht wenige geraten in eine Insolvenz, für sie geht es um die Ersparnisse eines ganzen Arbeitslebens.
        Weil sie die Lastenverteilung durch den Staat als einseitig und willkürlich erleben, erwägen immer mehr Betroffene, eine angemessene Entschädigung nach IfSG notfalls auf dem Rechtsweg zu erzwingen – erster Schritt ist, den Schaden bei der zugehörigen Behörde anzumelden (vgl. nächster Beitrag). Wie man dabei am besten vorgeht, war Thema der VGSD-Experten-Telko mit Anwalt Michael Augustin am Donnerstag. (Zum Video)
      • Die Frist läuft: So forderst du Entschädigung wegen eingeschränkter bzw. untersagter Berufsausübung
        Rechtsanwalt Michael Augustin hat einen fünfseitigen Musterbrief samt gut verständlicher Erläuterung entwickelt, mit dem alle Selbstständigen, die in ihrer Berufsausübung eingeschränkt wurden, einen Antrag auf staatliche Entschädigung stellen können. Der Antrag erfolgt nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) – aber unabhängig davon, ob man sich infiziert hat oder nicht. Diese Vorlage stellt Michael allen VGSD-Vereinsmitglieder kostenlos zur Verfügung.
        Den Antrag auf Entschädigung musst du innerhalb von drei Monaten ab Beginn der Maßnahme (z.B. erste Schließung einer Messe, eines Großereignissen, Ladens, Restaurants etc.) stellen, sonst verfällt dein Anspruch! Im Brief musst du den – dir pro Woche entstehenden – Nachteil (Verdienstausfall und weiterlaufende Betriebskosten) schätzen. Du kannst darüber hinaus eine Vorschusszahlung von der zuständigen Behörde verlangen. (Zur Vorlage)
      • So setzt du Stimme & Körpersprache in Online-Meetings und -Schulungen richtig ein” – mit Anno Lauten
        Die Stimme ist in Zeiten von Telkos, Videokonferenzen und Online-Kursen der Businessfaktor Nummer eins – davon ist Kommunikationstrainer Anno Lauten überzeugt. Wenn wir sie richtig einsetzen, können wir unsere Anliegen bestmöglich platzieren und erfolgreich sein.
        Wie das funktioniert und buchstäblich alles stimmig ist, verriet er als Gast der VGSD-Telko “So setzt du Stimme & Körpersprache in Online-Meetings und -Schulungen richtig ein”. Er verdeutlichte durch viele Praxistipps, wie wir in der digitalen Kommunikation auf beste Weise Aufmerksamkeit erzielen. (Zum Video)

Lehrerfortbildung zur Digitalisierung

Warum gibt es gerade jetzt keine für alle Lehrer/innen verpflichtende Fortbildungen, welche digitalen Werkzeuge (sei es Programme, manchen nur noch als “Apps” bekannt, oder Internet basierte Portale) den gültigen Datenschutzregeln entsprechen und damit gesetzeskonform sind?
Warum berichten angeblich aufgeklärte Journalist/inn/en begeistert von Lehrern, die ihre Schüler auffordern, Aufgaben mithilfe von Youtube oder gar Facebook zu lösen. Oder die WhatsApp für ihre Kommunikation nutzen. Oder auf Portalen Lösungen als Word-Datei haben wollen und diese auch noch im allgemeinen Chat oder Channel gepostet werden sollen?
Wozu wurde die DS-GVO zum Schutz der Verbraucher eingeführt, wenn die Pädagogen keine Ahnung von den Hintergründen haben und nicht konforme Werkzeuge einsetzen und sogar deren Nutzung von den Schülern teilweise fordern?

Wie viele Rufer in der Wüste braucht es?
Wie viele Briefe an Bürgermeister/innen, Gespräche und ehrenamtliche (!) Angebote zur Unterstützung braucht es?

Aber meine Aufregung legt sich auch wieder, sanft gebettet in die schon übliche Resignation.

VGSD-News 20.04: Länder verlangen großzügigere Soforthilfe – Lockdown-Lockerungen unter der Lupe – neue Telko-Mitschnitte – schon 12.000 Teilnehmer an Corona-Umfrage

  1. Wirtschaftsminister der Länder wollen Pauschale für Lebenshaltungskosten als Teil der Soforthilfe des Bundes
    In einem bemerkenswerten Brief haben die Wirtschaftsminister der Länder an Peter Altmaier appelliert, die Bedingungen für die Soforthilfe des Bundes zu überdenken. Sie vergeben das Geld für den Bund empfehlen, dass auch die Lebenshaltungskosten, die Miete und Krankenversicherung der Selbstständigen in Form einer monatlichen Pauschale von 1.000 Euro berücksichtigt werden sollte. Aktuell decken die Soforthilfen nur Betriebskosten ab, die sind aber bei vielen Selbstständigen nicht das Problem. Für den Lebensunterhalt aber werden sie auf die Grundsicherung verwiesen. Diese doppelte Bürokratie sei weder im Interesse der Selbstständige noch des Staates.
    Zum Beitrag: https://www.vgsd.de/?p=35544″
  2. Chimpify – Schnell und einfach zur eigenen Website + Newsletter + Marketingplattform” – mit Jan Schulze-Siebert
    Der deutsche Software-Anbieter Chimpify, der aus einem sehr erfolgreichen Blogprojekt entstanden ist, bietet Solo-Unternehmern Website, Newsletter und weitere Marketinginstrumente aus einem Guss. Das vereinfacht den Einstieg ins Onlinemarketing und damit das Geld-Verdienen im Web erheblich. Man kann sich auf die Inhalte konzentrieren, statt über technischen Fragen zu brüten. Wie Chimpify funktioniert, erklärte Jan Schulze-Siebert in dieser Experten-Telko.
    Zum Video https://www.vgsd.de/?p=35375
  3. Wie man als Coach und Trainer erfolgreich und interaktiv online trainiert” mit Daniel Bartel
    Wenn du Trainer, Berater oder Coach bist und tolle Präsenz-Workshops veranstaltest bzw. Beratungsgespräche führst, hast du dich bestimmt spätestens jetzt, in der Corona-Krise, gefragt, ob du deine Kunden auch online begeistern und ihnen neue Einsichten vermitteln kannst. Daniel Bartel, Coach, Speaker und Design Thinker, verriet uns, “Wie man als Coach und Trainer erfolgreich und interaktiv online trainiert”. Zu diesem Thema veranstaltet er normalerweise kostenpflichtige Seminare, als Vereinsmitglied kannst du die Telko, die bei unsere Mitgliedern auf außerordentlich großes Interesse stieß, nun im Nachhinein in Ruhe anschauen.
    Zum Video: https://www.vgsd.de/?p=35492
  4. Unter der Lupe: Beschlüsse zur schrittweisen Lockerung der Corona-Einschränkungen
    Diese Woche wurde eine Lockerung des Corona-Lockdown angekündigt. Erste Erleichterungen treten morgen in Kraft. Trotzdem sind viele Selbstständige enttäuscht. Wir haben die neuen Regelungen unter die Lupe genommen.
    Zum Beitrag: https://www.vgsd.de/?p=35390
  5. VGSD-Branchenprofil mit neuer Funktion: Filtern nach BAFA-Beratern
    Das Bundeswirtschaftsministerium will von der Corona-Krise betroffenen Selbstständigen und Freiberuflern dabei helfen, ihre Liquidität wiederherzustellen, neue Erlösquellen zu entwickeln und das bestehende Geschäftsmodelle zukunftssicher (d.h. in der Regel digitaler) aufzustellen. Zusätzlich zu Soforthilfe Grundsicherung und Krediten. bietet das Ministerium über das BAFA deshalb seit kurzem an, bis zu 4.000 Euro Kosten für eine professionelle Beratung zu übernehmen – ohne Eigenanteil und ohne dass man das Geld auslegen muss. Die Förderung beantragt man in der Praxis üblicherweise mithilfe des ausgewählten Beraters. Um euch zu helfen, diese Chance zu nutzen und einen guten Berater zu finden, haben wir unser Branchenlisting um den Filter “BAFA-Berater” ergänzt. Mehr als 100 Berater stehen bereits zur Auswahl
    Listing von BAFA-Beratern im VGSD nach Postleitzahl: https://www.vgsd.de/branchenliste/?tl_q=&tl_pc=&tl_c=&tl_b=1&tl_s=p#list
    So kannst du dich als Berater listen lassen: https://www.vgsd.de/?p=35313
  6. Glück im Unglück: Wie das Gesundheitsamt Selbstständige im Fall einer Quarantäne entschädigt
    Wenn Du oder ein Angehöriger sich mit dem Corona-Virus infiziert und vom Gesundheitsamt eine Quarantäne angeordnet bekommen hast, regelt das Infektionsschutzgesetz die Entschädigung. Und die fällt – allerdings begrenzt auf die Zeit der Quarantäne – deutlich großzügiger aus als bei anderen Selbstständigen, denen eine berufliche Betätigung untersagt wird. Was genau gilt, haben wir bei unserem Vereinsmitglied, Rechtsanwalt Hans Kölfen aus Berlin, nachgefragt.
    Zum Interview: https://www.vgsd.de/?p=35468
  7. Experten-Telkos nächste Woche
    • Montag, 20. April, 15:30 Uhr “Beratung trotz leerer Kasse: 4.000 Euro geschenkt, um schnell aus der Krise zu kommen” (Dagmar Schulz, Heidrun Peschen, Kerstin Gernig und Markus Hübner)
      https://www.vgsd.de/meetup.php?id=5758
    • Mittwoch, 22. April, 16:30 Uhr “Personal Corporate Identity: Wie sich die eigene Persönlichkeit auf die Unternehmensidentität auswirkt” (Anna Werr)
      https://www.vgsd.de/meetup.php?id=5737
    • Donnerstag, 23. April, 16:00 Uhr “Berufs- und Gewerbeverbot durch Corona: Kann man den Staat in Haftung nehmen?” (Michael Augustin)
      https://www.vgsd.de/meetup.php?id=5760
    • Freitag, 24. April, 16:00 Uhr “So setzt du Stimme & Körpersprache in Online-Meetings und -Schulungen richtig ein” (Anno Lauten)
      https://www.vgsd.de/meetup.php?id=5759

VGSD über die Maßnahmen, die die Bundesregierung für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen plant

Quelle: https://www.vgsd.de/das-sind-die-massnahmen-die-die-bundesregierung-fuer-solo-selbststaendige-und-kleine-unternehmen-plant

Die besonders schwierige Situation von Solo-Selbstständigen und kleinen Unternehmen angesichts der Corona-Krise ist offensichtlich und wird in den Medien breit diskutiert.

Am Mittwoch waren die geplanten Hilfen Thema eines extrem kurzfristig anberaumten Treffens unter anderem mit den Ministern Heil und Altmaier in Berlin. Bundesfinanzminister Scholz wurde durch einen Staatssekretär vertreten. Für den VGSD war Andreas Lutz dabei, der zugleich Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände (BAGSV) ist.

Weitere Teilnehmer waren die Chefs großer Verbände (DIHK, ZDH, DEHOGA, BFB, Deutscher Kulturrat, ver.di) sowie drei Vertreter kleinerer Selbstständigenverbände und -initiativen (OWUS, LivemusikKommission, Initiative der Veranstaltungswirtschaft). Reihum wurde die teils verzweifelte Situation dargestellt und Lösungsvorschläge formuliert. Dann nahmen die beiden Minister und der Staatssekretär Stellung. Anschließende Rückfragen waren nicht möglich.

Mehr Information unter dem oben genannten Link und VGSD-Vertreter diskutiert im Deutschlandfunk mit Politikern und Gewerkschafterin über Hilfsprogramme für Selbstständige

VGSD-News 20.02: Interview zu Abmahnmissbrauch – Stellungnahme zu Werbekennzeichnung – Verwendungszweck bei Überweisungen

Quelle: VGSD Newsletter vom 11.03.2020

  1. Interview zum Abmahnmissbrauch: Wird es 2020 ein wirksames Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs geben?
    Zum Beitrag
  2. Stellungnahme des VGSD zur Werbekennzeichnung: Feedback willkommen!
    Zum Beitrag
  3. Sprachanalyse, Video, Meinung: Wie ZDH und DGB uns Solo-Selbstständige kriminalisieren
    In 12 Minuten erklärt: Unheilige Allianz – Warum DGB und ZDH gemeinsam Solo-Selbstständige angreifen
    Meinung: Die Zusammenarbeit zwischen dem DGB und dem ZDH ist ein Scheinriese
    Zur Sprachanalyse: So kriminalisieren uns DGB und ZDH
  4. Zweiter FDP-Antrag zum Thema Rechtssicherheit im Bundestag
    Zum Beitrag
  5. VGSD-Mitglied Marc Dauenhauer im Gespräch bei Stefan Schnorr, Abteilungsleiter für Digitalisierung und Innovation im Bundeswirtschaftsministerium
    Zum Beitrag
  6. Branko Trebsche: Mein Vieraugengespräch mit Hubertus Heil in Rostock – und wie es dazu kam
    Zum Beitrag
  7. Corona-Virus: Auch Selbstständige und Freiberufler werden bei Quarantäne entschädigt / ISDV-Umfrage zu Auswirkungen
    Zum Beitrag
  8. Als Selbstständige/r zum Klimaschutz beitragen: Strom selbst erzeugen (Fachbeitrag)
    Zum Beitrag
  9. Überblick: So werden Gründer und bestehende Unternehmen gefördert, die Beratung in Anspruch nehmen wollen
    Zum Beitrag
  10. Experten-Tipp: “Über mich”-Seite: Bitte nicht langweilig!
    Zum Beitrag
  11. Sechs Tipps: Verwendungszweck bei Überweisungen geschickt formulieren und dadurch viel Zeit beim Buchen sparen
    Zum Beitrag
  12. Der VGSD begrüßt Vereinsmitglied Nr. 3.700
    Jetzt einloggen und zum Vereinsmitglied upgraden und Brancheneintrag einrichten.

Zum Einsatz der Gesichtserkennung in der EU

Christian Stöcker berichtet auf www.spiegel.de über die Diskussion zum Einsatz künstlicher Intelligenz, speziell der Gesichtserkennung, in der EU-Kommission und im Europäischen Parlament.
Abschließend kommentiert er:

[Die EU] droht zwischen dem Geld und dem Know-how der Silicon-Valley-Giganten und dem unbedingten Fortschrittswillen der chinesischen Führung zerrieben zu werden. Die Antwort auf dieses Dilemma kann aber nicht sein, europäische Grundwerte aufzugeben – denn die sind im Moment unser wichtigster Trumpf.
Quelle: https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/kuenstliche-intelligenz-diese-kamera-weiss-wer-du-bist-a-c2e3a742-18d6-44c3-907e-22c37260b429

Positiv gesehen, hat die EU eine weitere Chance ihre Stärke zu zeigen. Sie kann, wie mit der DS-GVO schon erreicht, Maßstäbe setzen, die beachtet werden. Der europäische Markt ist (noch) ein bedeutender Markt für amerikanische wie für chinesische Unternehmen.