Schlagwort-Archive: Selbständige

Sozialwahl 2017

Freiwillig Versicherte Selbständige dürfen bei der Sozialwahl wählen.
Nur wen?
Die Informationen der zur Wahl stehenden Listen sind teils sehr spärlich. Allerdings bietet die BfA DRV-Gemeinschaft für Selbständige wenigstens eine klare Aussage:

Renterversicherungspflicht für Selbstständige?
Die BfA DRV-Gemeinschaft ist für eine generelle Versicherungspflicht für alle Selbstständigen- Hier gilt es zuerst die sog. Soloselbständigen einzubinden.
Quelle: http://www.bfadrv-gemeinschaft.de/index.php/allgemeine-beitr%C3%A4ge-sozialwahl

DIW korrigiert sich mit neuer Studie: „Die allermeisten Selbstständigen betreiben Altersvorsorge oder haben Vermögen“

Autor korrigiert Missverständnisse durch neue Studie

Jetzt hat sich der Autor der Studie mit einer neuen Studie quasi selbst korrigiert. Schon der Titel macht das deutlich: „Die allermeisten Selbstständigen betreiben Altersvorsorge oder haben Vermögen“.
Quelle: http://www.vgsd.de/diw-korrigiert-sich-mit-neuer-studie-die-allermeisten-selbststaendigen-betreiben-altersvorsorge-oder-haben-vermoegen/

Bitkom-Umfrage: Wer soll über Arbeitsbedingungen mitbestimmen?

Der Bitkom hat die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht und nennt u.a. zu folgendes Ergebnis:

Eine Mehrheit der Unternehmen (52 Prozent) ist der Meinung, dass im Zuge der Digitalisierung Regelungen über Arbeitsbedingungen künftig nicht mehr alleine von der Politik und den Tarifpartnern festgelegt bzw. ausgehandelt werden dürfen. Stattdessen sollten neben Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden auch Vertreter von Selbstständigen und neuen Arbeitsformen wie Crowdworking mit am Tisch sitzen.
Quelle: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Eine-neue-Rolle-fuer-Gewerkschaften-in-der-digitalen-Arbeitswelt.html

Ein mittlerweile wichtiger und etablierter Vertreter insbesondere für Freiberufler und Selbständige ist der VGSD.

Moderne „Wissensarbeiter“ als Kollateralschaden?

Personaldienstleister-Allianz startet die Kampagne experten-arbeit-retten.de, u.a. auch mit der Unterstützung des VGSD, gegen „Werkvertragsgesetz“.

Hier droht die Bundesregierung durch eine Fehlausrichtung einer Arbeitsmarktregulierung Kollateralschäden in Branchen und Marktfeldern auszulösen, wie der Digital- und Kreativwirtschaft, die ursprünglich überhaupt nicht angesprochen waren oder im Koalitionsvertrag sogar als förderungswürdig bezeichnet wurden (Koalitionsvertrag 201, Seiten 17-19). Hochqualifizierte selbständige Wissensarbeiter und Experten, die z.B. in der IT-Branche, als Ingenieure oder als freie Unternehmensberater tätig sind und über hochdotierte Beraterverträge als Experten den deutschen Unternehmen projektbezogen zur Seite stehen, sind davon betroffen. Auch freiberufliche Honorar- und Notärzte in ländlich schlecht versorgten Gebieten leiden unter dieser Diskussion. Solche Know-How-Träger haben sich bewusst und aus freien Stücken für die Selbständigkeit entschieden und erwirtschaften in aller Regel bis sechsstellige Jahresumsätze; und dies zu Recht. Die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft ist auf diese Spezialisten heute und in Zukunft angewiesen.
Quelle: https://experten-arbeit-retten.de/hintergrund/