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Umfrage der Europäischen Kommission zu eHealth

Mit der Umfrage „Öffentliche Konsultationen: Wandel im Gesundheitswesen und in der Pflege im digitalen Binnenmarkt“ sammelt die EU-Kommission personalisierte Meinungen.

Interessante Kommentare dazu u.a. auf https://www.heise.de/newsticker/meldung/Freier-Fluss-von-Patientendaten-EU-Kommission-fuehrt-Umfrage-zu-E-Health-durch-3781126.html,

Die Fragestellungen oder deren mögliche Anworten erscheinen selbst teilweise ein wenig fragwürdig, Beispiele (Quelle: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/Public_consultation_Transformation_Health_Care_DSM mit Deutsch als Sprache ausgewählt):

35 – Was sind die größten Hindernisse beim elektronischen Austausch von Gesundheitsdaten?

37  – Was sollte die EU tun, um die Hindernisse beim Datenzugang und Datenaustausch zu beseitigen?

47 – Sollte die Europäische Kommission überhaupt tätig werden, um die Nutzung von Daten und digitalen Instrumenten zu fördern und so Forschung, Prävention und personalisierte Medizin voranzubringen?

48 – Stoßen Sie/Stößt Ihre Organisation auf Hindernisse beim Einsatz der Big-Data-Analytik für personalisierte Medizin?

eLife: Vernetzte Gesundheit – Chancen und Risiken der digitalen (Selbst-) Kontrolle

Mittwoch, 25. Januar 2017, 19.30 Uhr | Stadtbücherei Esslingen | Studio Künste, 1. Stock | Heugasse 9
Eintritt frei | Anmeldung erbeten unter Tel. 0711/3512-2337 oder stadtbuecherei@esslingen.de

Das Internet als Informationsquelle auch zu Gesundheitsthemen ist inzwischen nicht mehr wegzudenken. Neu hinzu kommen nun Hilfsmittel, mit deren Hilfe wir messen können, wie viele Schritte wir gehen, wie unser Blutdruck sich entwickelt oder ob wir noch was essen dürfen. Zunehmend mehr Apps finden Einsatz in Wellness und Linderung oder Behandlung von Krankheiten. Was einerseits ganz praktisch für die Kommunikation zwischen Arzt und Patient erscheint, kann jedoch schnell in Kontrolle des Patienten ausarten. Und es gibt auch Apps mit eindeutig gesundheitsschädlichen Konsequenzen. Der Vortrag beschäftigt sich mit den zwei Seiten der Medaillen von Apps und Wearables.

Referentin: Christa Rahner-Göhring, Diplom-Pädagogin und Infobrokerin

A propos „Smart“: Wer alt ist, muss überwacht werden …

Peter Glaser berichtet über Sensorsysteme zur Überwachung von „Senioren“.
Im Sinne der Gerontotechnik (R), = Technik für alle, also auch für die Jüngeren gut einsetzbar.
„Brave New World“ war Utopie, „Smart New World“ ist (nicht nur von Politik und Wirtschaft sondern besonders auch von den Bequemen) gewollte Realität.
Da erscheint die Aussage auf dem BSI-Kongress zur IT-Sicherheit „Keiner kann sagen, dass er nicht gewarnt ist“ in einem ganz anderen, aber nicht gerne in diesem Zusammenhang gesehenen Licht.
Das Thema Technikfolgenabschätzung ist bedeutungslos geworden.