Gedanken zu einem leistungsfähigen und quelloffenen Redaktionssystem in der technischen Dokumentation

Anlässlich einer Diskussion meine Gedanken zu einem leistungsfähigen und quelloffenen Redaktionssystem in der technischen Dokumentation.

Aus welcher Motivation heraus entstehen „leistungsfähige“ Open Source-Projekte? Und für welche Zielgruppe, welchen Markt werden derartige Software-Produkte geschaffen?
Damit meine ich die originäre Zielrichtung, und nicht, für welche Bereiche die Produkte auch „in etwa“ geeignet wären. Denn „leistungsfähig“ ist für mich ein Produkt, dessen Entwickler die Zielgruppe und deren Anforderungen sehr gut kennen und verstanden haben.

In der technischen Dokumentation gibt es sehr viele unterschiedliche Arten, die aus meiner Sicht Folgendes eint:

  • (Geforderte) Verständlichkeit (zunächst unabhängig vom diskutierten Werkzeug)
  • Standardisierung (abhängig vom Werkzeug)
  • Struktur (abhängig vom Werkzeug)
  • Wiederverwendbarkeit (abhängig vom Werkzeug)
  • Verschiedene Ausgabemedien/-formate (abhängig vom Werkzeug)

Eine landläufig als Content Management System bezeichnete Software, sei es Drupal, Typo 3, oder welche auch immer, ist primär mit dem Ziel HTML/Web-Ausgabe konzipiert. Diese Systeme sind erweiterbar, aber gibt es ernsthafte und brauchbare Ergebnisse für die technische Dokumentation?

Spätestens bei der Wiederverwendung wird es sehr schwer. Selbst viele spezialisierte Systeme schaffen lediglich einfache Konzepte umzusetzen.
Komplexe Produkte aber auch Prozessdokumentationen und auch nicht technische Texte, wie im Marketing, benötigen für einen ausgewogenen wirtschaftlichen Einsatz (Balance des Aufwandes zwischen Erstellung, Pflege und Weiterentwicklung von Inhalten) eine höhere Flexibilität von einer Dokumentationssoftware.

Konzepte, wie DITA, bieten einen strukturellen Ansatz, die die (technischen) Forderungen erfüllen. Auf einem solchen Konzept sollte ein leistungsfähiges und quelloffenes Redaktionssystem aufgebaut sein.

Ein existierendes System, das mit anderen Zielen konzipiert wurde, an diese Forderungen anzupassen, dürfte aufwendiger sein, als ein von Grund auf neues System zu konzipieren. Dabei soll nicht jeder Dialog neu programmiert werden. Nicht ohne Grund setzen Ixiasoft und Instinctools für ihre DITA-Lösungen auf Eclipse und DITA-OT. Leider scheitern auch solche Lösungen oft, da Produkte meist ohne ausreichende Kundennähe (weiter-)entwickelt werden. Damit könnte ich jetzt abschweifen und die agile Produktentwicklung (für Software) diskutieren.

Einen interessanten Ansatz hat einmal die quelloffene Software Daisy CMS verfolgt (Anonymous read-only SVN: http://dev.outerthought.org/svn_public/outerthought_daisy/).

Jetzt bietet Oxygen ein gutes (kommerzielles) Produkt, dass gut individuell in Eclipse mit quelloffener Software erweitert werden kann.

Einen weiteren Aspekt habe ich noch nicht erwähnt: Validität der Verarbeitungsprozesse einer Software. Die ist in den Branchen Automotive und Aviation und damit auch für der Zulieferindustrie verpflichtend.

Nachrichten nur aus Printmedien statt digitalen?

Martin Giesler berichtet in seinem Social Media Briefing über den Versuch und das Ergebnis des Journalisten Farhad Manjoo, New York Times:

[..] dass er durch das Lesen von Print-Artikeln und den Verzicht auf das niemals ruhende News-Business via Twitter, Facebook, Mobile Notifications und Co sehr viel gezielter und umfassender informiert worden sei.
Quelle: https://martingiesler.de/briefing-fuer-den-8-3-2018-ausgabe-436/

Martins Blog und Newsletter bietet „wochentäglich“ aktuelle Informationen zu „Social Media“. Details bietet die Seite Das Social Media Watchblog unter https://martingiesler.de/social-media-watchblog/.

„Das beste Mittel gegen rechte Propaganda… „

…ist immer noch gute Politik, damit sollten wir endlich anfangen.“

Claus Leggewie in der Stuttgarter Zeitung, Nr. 46, Samstag, 24.2.2018, Seite 8 (auch hinter einer Bezahlschranke unter https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.widerstand-damals-und-heute-sind-wir-mutiger.a7f23015-5a78-4653-a22a-c2c1d08aa31c.html?reduced=true)

Gulp: „Lage von IT-Solo-Selbstständigen alles andere als prekär“

Monika Riedl analysiert auf gulp.de die neue Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Allianz für selbstständige Wissensarbeit (ADESW).
Demnach ist die Einkommenssituation überdurchschnittlich und die Geschichte über die angeblich schlechte Altersvorsorge ist eine Mär (Quelle: https://www.gulp.de/knowledge-base/18/i/schwarz-auf-weiss-lage-von-it-solo-selbststaendigen-alles-andere-als-prekaer.html).

eLife-Esslingen: Lebenslanges Lernen ist Inhalt der nächste Veranstaltung von eLife in der Stadtbücherei am 28. Februar 2018

Mittwoch, 28. Februar 2018 | 18.00 Uhr | Stadtbücherei Esslingen, Heugasse 9

Die schöne neue Welt des lebenslangen Lernens – Webinar, E-Learning, Open Educational Ressource & Co

Die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens wird heute von niemand mehr bestritten. Aber wie lernen wir und was hatsich beim Lernen verändert?
Wie kann ich von neuen Lernformen und –möglichkeiten profitieren? Einige Beispiele für den unübersehbaren Wandel von analogen hin zu digitalen bzw. mobilen Angeboten: vom Vortrag zum Webinar, vom Seminar, zum E-Learning / Blended Learning, von der Diskussion zur Facebook Group, vom gedruckten Buch zur Open Educational Ressources, vom Lexikon zu Wikipedia.
Karl Dietz bahnt einen Weg durch den Dschungel der Möglichkeiten, zeigt Vor- und Nachteile auf und hilft damit, persönliche Lernstrategien zu entwickeln.

Referent: Karl Dietz, Diplom-Dokumentar (FH), Infotrainer

Eintritt frei, Anmeldung erbeten unter Tel. 0711/3512-2337 oder stadtbuecherei@esslingen.de

Quelle: Stadt Esslingen am Neckar, Amt für Soziales und Sport, Bürgerengagement – Abteilung Familie, Jugend, Senioren und Bürgerengagement, Rathausplatz 2/3, 73728 Esslingen am Neckar
http://www.esslingen.de

VGSD: VGSD auf Podium des IKK-Spitzenverbandes zum Thema KV-Mindestbeiträge

Die Arbeit des VGSD wird nicht nur lokal oder regional sondern besonders auch auf Bundesebene von der Politik und relevanten Verbänden Organisatoren wahrgenommen. So auch dieses Mal von der gemeinsamen Interessenvertretung der Innungskrankenkassen:

Auf Einladung des IKK e.V., der gemeinsamen Interessenvertretung der Innungskrankenkassen auf Bundesebene, diskutiert anschließend VGSD-Vorstand Andreas Lutz mit Grid Genster (Bereichsleiterin Gesundheitspolitik ver.di), Reinhard Richter (stv. Hauptgeschäftsführer Metallgewerbeverband Nord und IKK-Verwaltungsrat) sowie Maria Klein-Schmeink (MdB, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen). Moderiert wird die Diskussion von Dirk-Oliver Heckmann vom Deutschlandradio.
Quelle: https://www.vgsd.de/vgsd-auf-podium-des-ikk-spitzenverbandes-zum-thema-kv-mindestbeitraege/