Archiv der Kategorie: In eigener Sache

eLife: Alles Digital!? Vom digitalen Wandel und analogen Vorlieben

Mittwoch, 17. Januar 2018, 18.00 Uhr| Stadtbücherei Esslingen | Kutschersaal, Eingang Heugasse 9

Alles Digital!? Vom digitalen Wandel und analogen Vorlieben

Jeder redet von der „Digitalen Transformation“, aber wird tatsächlich alles digital?
Warum sind gedruckte Medien immer noch beliebt? Was kann uns die digitale Welt Neues schenken und wo liegen die Stärken der analogen Medien? Wo beharrt selbst die junge Generation auf dem „Altbewährten“? Ändern sich gedruckte Medien trotzdem? Der Wirtschaftsinformatiker Daniel Figueras geht der Frage nach, welche Faktoren das mitbestimmen, wie menschliche Aspekte die Entwicklung prägen und zeigt Beispiele, die das wohlige Gefühl hinterlassen, dass sich wohl nicht alles ändern muss. Er wirft auch einem Blick in die Zukunft, in der eine Welle von Innovationen uns vor viele Herausforderungen stellen wird.

Referent: Daniel Figueras, Wirtschaftsinformatiker
Eintritt frei | Anmeldung erbeten unter Tel. 0711/3512-2337 oder stadtbuecherei@esslingen.de

Quelle: Kulturamt – Stadtbücherei, Tel.: +49 711 3512-2969

„Let’s welcome experts to our journalism schools“

Frederic Filloux philosophiert auf https://mondaynote.com/lets-welcome-experts-to-our-journalism-schools-54594673c049 darüber, Fachleute, oder Neudeutsch: „Experten“, zu Journalisten auszubilden. Denn es sei leichter Fachleute zu Fach-Journalisten auszubilden als Journalisten in einem Fach so gut ausbilden zu können.

Ein wichtiger Vorteil wäre, dass Fachleute sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen lassen wie Journalisten „mit erweitertem Wissen“.

Telekom mit Datenschutzschutzlücke im Online-Chat

Wer bei der Telekom eine Sim-Karte per Online-Chat aktivieren will, landet in einem Chatfenster, das nach „F5“ (Seite neu laden) alle anderen in der Warteschleife Wartenden mit deren gewähltem Namen anzeigt. Leider weist die Telekom nicht daraufhin, dass der Name, den man vorher eingegeben hat, öffentlich sichtbar ist.

 

[Getestet mit Firefox 57.0.1 (64-Bit) auf Mac OS Sierra 10.12.6]

VGSD analysiert Rede von Martin Schulz: Programmierer gleich Prekariat?

Schulz spricht in seiner Rede von einem Trend zur Selbstständigkeit, schon mehr als eine Million Selbstständige gäbe es. – Tatsächlich gibt es aber mehr als vier Millionen Selbstständige, darunter 2,3 Millionen Solo-Selbstständige!
[..]
Im darauffolgenden Satz seiner Rede unterscheidet Schulz dann gute und schlechte Gründer: Zu den erfolgreichen, die eigenverantwortlich für ihr Alter vorsorgen können, zählt er neben Ärzten auch Installateure und Buchhändler. Zu den Prekären, gehören für ihn neben Paketboten und Uber-Fahrern ausgerechnet die Berufsgruppe der Programmierer.
Die Logik dahinter offenbar: Software-Entwickler erhalten ihre Aufträge häufig über Vermittler und Plattformen. Die Plattform-Ökonomie aber wird mit von SPD und Gewerkschaften mit Prekarität gleichgesetzt. Deshalb muss der Staat bei dieser Berufsgruppe dringend eingreifen und sie z.B. zu Einzahlungen in die staatliche Rentenversicherung verpflichten.
Quelle: https://www.vgsd.de/martin-schulz-setzt-auf-parteitag-programmierer-und-prekariat-gleich-und-schaetzt-zahl-der-selbststaendigen-auf-eine-million/

Auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung ist der Datenreport 2016 veröffentlicht und liefert folgende Zahlen zu den Selbständigen:

In den zurückliegenden 20 Jahren stagnierte der Anteil der Selbstständigen mit Beschäftigten weitestgehend und lag mit 5,2 % im Jahr 1994 nur um 0,5 Prozentpunkte höher als 2014 (4,7 %). Der Anteil der Solo-Selbstständigen ist dagegen im selben Zeitraum um 1,7 Prozentpunkte von 4,0 % auf 5,7 % gestiegen.
Quelle: http://www.bpb.de/nachschlagen/datenreport-2016/225980/atypische-beschaeftigung-normalarbeitsverhaeltnis-und-selbststaendigkeit